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Ostpreußen

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    DIE GESCHICHTE OSTPREUßENS AB DER REICHSGRÜNDUNG 1871



    Die preußische Provinz
    Ostpreußen war von 1871 bis 1945 der nordöstlichste Landesteil des
    Deutschen Reiches.Im Ersten Weltkrieg (1914-1918) wurde der russische
    Vormarsch in der Schlacht von Tannenberg (26. bis 30. August 1914)

    zum stehen gebracht.Die Schlacht
    endete mit einem Sieg der deutschen Truppen und der Zerschlagung der
    nach Ostpreußen eingedrungenen russischen Kräfte.

    Die verantwortlichen Generäle Hindenburg und Ludendorff legten hier die Grundlage zu ihrer großen Popularität.

    Nach Ende des Ersten Weltkrieges
    wurden mit dem Inkrafttreten des Versailler Diktats die Provinzen
    Westpreußen und Posen ohne Volksabstimmung an Polen
    abgetreten.Ostpreußen war vom restlichen deutschen Reichsgebiet
    getrennt.

    Die alte deutsche Hansestadt
    Danzig wurde unter gewaltigen öffentlichen Protesten der Danziger
    Bevölkerung aus dem Deutschen Reich ausgegliedert.Am 15. November 1920
    wurde es von der Pariser Botschafterkonferenz zur „Freien Stadt Danzig"
    erklärt, der die zwei Stadtkreise Danzig, Zoppot und die drei Landkreise
    Danziger Höhe, Danziger Niederung und Großes Werder angehörten.

    Im südlichen Ostpreußen
    (Masuren) fand 1920 eine Volksabstimmung über die künftige
    Gebietszugehörigkeit statt.Deutschland sollte Masuren nach dem
    Erstentwurf des Versailler Diktats ohne Volksabstimmung an Polen
    abtreten. Erst nach Protest der Regierung Ebert einigten sich die
    Parteien bei den Verhandlungen in Versailles auf eine Volksabstimmung.
    Die Bewohner konnten bei der Volksabstimmung wählen zwischen den
    Alternativen Deutschland oder Polen.

    97 % der Bewohner entschieden sich dafür, weiterhin zum Deutschen Reich gehören zu wollen.

    Das Memelland ist kein
    geschichtlicher Begriff. Bis zum Ende des ersten Weltkrieges fand das
    Wort Memelland (Memelgebiet) für den nördlichsten Teil Ostpreußens keine
    Anwendung. Es hatte höchstens eine geographische Bedeutung.Das
    Memelgebiet wurde unter französischer Militärverwaltung unterstellt und
    war seit 1920 von französischen Truppen besetzt.Deutschland protestierte
    vergeblich.

    1923 wurde das Memelgebiet von
    litauischen Verbänden besetzt und in der Folge völkerrechtswidrig
    annektiert.Nachdem Österreich und das Sudetenland 1938 an Deutschland
    angeschlossen wurden, forderten auch die Memelländer ihre Rückkehr in
    ihr deutsches Mutterland.Ab November 1938 kommt es im Memelland zu
    prodeutschen Aufmärschen und Fackelzügen und zu der offenen Forderung
    nach baldiger Rückgliederung ins Deutsche Reich.Die daraufhin am 11.
    Dezember 1938 durchgeführte Landtagswahl brachte bei einer
    Wahlbeteiligung von 97 % eindeutig den Willen der Bevölkerung zum
    Ausdruck, sich wieder dem Deutschen Reich anzuschließen. 87,2 % der
    Wähler hatten die deutsche und 12,8 % die litauischen Listen gewählt.
    Nun zeigten sich erste Anzeichen, daß Litauen bereit war, mit dem
    Deutschen Reich über das Memelgebiet zu verhandeln.

    Am 22.März 1939 schließen
    Deutschland und Litauen, den von Deutschland angebotenen Vertrag, der
    das Memelland zurück ins Reich bringt und Litauen einen Freihafen in der
    Stadt Memel und gewisse Rechte garantiert. Zeitgleich gehen Noten der
    litauischen Regierung an die in London, Rom, Paris und Tokio, die nach
    Artikel 15 der Memelkonvention als Signatarmächte dieser Konvention “der
    Übertragung der Souveränitätsrechte über das Memelgebiet zustimmen”
    müssen. Die angeschriebenen Mächte bekunden, daß sie nichts gegen die
    Rückübertragung des Memellands an Deutschland unternehmen werden.

    So wird das Memelgebiet am 22. März 1939 völkerrechtlich wieder deutsch!

    Am Ende des Zweiten Weltkrieges
    (1939-1945) überschreitet die Rote Armee erstmal die Grenze von
    Ostpreußen.Im August 1944 dringt sie ins Memelland ein.Im Januar 1945
    wird Ostpreußen von sowjetischen Truppen nach blutigen Kämpfen
    erobert.Flucht und Vertreibung der Zivilbevölkerung beginnen.
    Ausschreitungen und Massaker durch Angehörige der Roten Armee und
    polnischer Verbände begleiten die Fluchtwelle.

    Diejenigen, die zurückbleiben
    oder gar nicht erst aus ihren Dörfern herausgekommen sind und jetzt von
    der Roten Armee eingeholt werden, erwartet Schreckliches.Die
    sowjetischen Soldaten erschießen, wer ihnen nicht passt, plündern,
    vergewaltigen, brennen ganze Orte wie zum Beispiel Allenstein und
    Neidenburg nieder.Alexander Solschenizyn und Lew Kopelew waren
    Augenzeugen und haben sich gegen die begangenden Gräueltaten und
    Kriegsverbrechen der Roten Armee, die bis zur Gegenwart niemals geahndet
    wurden, wie beispielsweise in Nemmersdorf ausgesprochen. Sie kamen
    beide darauf in Zwangsarbeitslager (Gulags).

    Nach dem Ende der
    Kampfhandlungen wurden zurückkehrende Bewohner vielfach, von durch die
    antideutsche Propaganda aufgestachelte Soldaten der Roten Armee,
    umgebracht, misshandelt, vergewaltigt und zur Zwangdarbeit in die
    Sowjetunion verschleppt.Von den im April 1945 etwa 150.000
    zurückgebliebenen Königsbergern kamen viele durch Nahrungsknappheit,
    Erkrankungen und Übergriffe von Soldaten um. Im Dezember 1945 lebten
    noch etwa 20.000 Königsberger in der Stadt.

    Die überlebenden Bewohner wurden bis 1947 fast vollständig aus ihrer Heimat nach dem verbliebenen
    Deutschland vertrieben.Die überwiegende Mehrheit der vertriebenen
    Einwohner Ostpreußens wurde in den westlichen Besatzungszonen
    aufgenommen.Die meisten davon in Schleswig-Holstein, Niedersachsen und
    Bayern.

    Nach dem Potsdamer Abkommen
    wurde Ostpreußen unter sowjetischer und polnischer Verwaltung
    gestellt.Der nördliche Teil Ostpreußens mit der Stadt Königsberg
    (umbenannt in Kaliningrad) und das Memelland wurden Teile der
    Sowjetunion.Das Memelgebiet wurde in die Litauische Sowjetrepublik
    (LTSR) eingegliedert.Mit diesen Grenzen wurde Litauen wieder in die
    Sowjetunion eingegliedert.

    Kurz vor dem Zusammenbruch der
    Sowjetunion wurde Litauen 1990 unabhängig.In einem groß aufgemachten
    Beitrag für eine Moskauer Zeitung bestreitet Sergej Baburin, der
    Vizepräsident der russischen Staatsduma, Litauen rundweg jegliche
    Ansprüche auf das deutsche Memelgebiet.Dieses wurde 1945 in Potsdam
    zusammen mit dem nördlichen Ostpreußen der Sowjetunion zugeschlagen.

    "Der russische Präsident
    Jelzin hat Litauen 1991 die Unabhängigkeit in seinen jetzigen Grenzen -
    also einschließlich des Memelgebiets - zugestanden, aber das russische
    Parlament hat diesen Vertrag bis heute nicht ratifiziert!"

    Mit Auflösung der Sowjetunion
    und der Unabhängigkeit der baltischen Staaten ergab sich die neue
    Situation, daß der nördliche Teil Ostpreußens, die heutige Oblast
    Kaliningrad nun eine von Russland abgetrennte Exklave geworden ist.

    Angeblich soll Russland Anfang
    der 1990er Jahre bereit gewesen sein, den Oblast Kaliningrad
    (Königsberger Gebiet) als Tausch gegen die Streichung der Gesamtschulden
    (ungefähr so um die 44 Milliarden DM) gegenüber der Bundesrepublik
    wieder der Bundesrepublik zurückzugeben.

    Die damaligen deutschen Politiker haben diesen Tausch abgelehnt!

    Stattdessen zahlte die
    Kohl-Regierung erstmal 12 Milliarden DM ohne Gegenleistung an Russland,
    plus einen zinslosen Kredit in Höhe von 3 Milliarden DM.Weitere
    Milliarden DM gingen auch noch später an Russland...

    Quellen aus dem Internet

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    REICHSEHRENMAL TANNENBERG



    Von 1924 bis 1927 wurde am Ort
    der Schlacht von Tannenberg das monumentale Tannenberg-Denkmal
    errichtet.Das Denkmal erinnert an die Schlacht bei Tannenberg, in der
    die deutsche 8. Armee die nach Ostpreußen eingefallenen russischen
    Truppen vernichtend geschlagen hatte.Am 18 September 1927 weihte
    Reichspräsident Paul von Hindenburg in Hohenstein (Ostpreußen) das
    Tannenberg-Denkmal ein.Während einer Rede weisst er die These von der
    deutschen Schuld am (Ersten) Weltkrieg entschieden zurück:

    "Das Tannenberg-Denkmal gilt
    in erster Linie dem Gedächtnis derer, die für die Befreiung der Heimat
    gefallen sind.Ihr Andenken, aber auch die Ehre meiner noch lebenden
    Kameraden verpflichten mich dazu, in dieser Stunde und an dieser Stätte
    feierlich zu erklären: Die Anklage, daß Deutschland schuld sei, an
    diesem größten aller Kriege, weisen wir, weist das deutsche Volk in
    allen seinen Schichten einmütig zurück!Nicht Neid, Hass oder
    Eroberungslust gaben uns die Waffen in die Hand.Der Krieg war uns
    vielmehr das äußerste, mit den schwersten Opfern des ganzen Volkes
    verbundene Mittel der Selbstbehauptung einer Welt von Feinden
    gegenüber.Reinen Herzens sind wir zur Verteidigung des Vaterlandes
    ausgezogen und mit reinen Händen hat das deutsche Heer das Schwert
    geführt.Deutschland ist jederzeit bereit, dies vor unparteiischen
    Richtern nachzuweisen.In den zahlosen Gräbern, welche Zeichen deutschen
    Heldentums sind, ruhen ohne Unterschied Männer aller Parteifärbungen.Sie
    waren damals einig in der Liebe und Treue zum gemeinsamen
    Vaterland.Darum möge an diesem Erinnerungsmale stets innerer Hader
    zerschellen..."

    Im größten deutschen
    Kriegsdenkmal fand am 7. August 1934 die Beisetzung Hindenburgs statt.
    Aus diesem Anlass ließ Adolf xxxx die Anlage im Oktober 1935 von
    „Nationaldenkmal Tannenberg" in „Reichsehrenmal Tannenberg" umbenennen.

    Gegen Ende des Zweiten
    Weltkrieges, wurde es beim Rückzug der deutschen Truppen auf Befehl
    Hitlers teilweise gesprengt, um es vor einer Schändung durch die Rote
    Armee zu bewahren. Im Januar 1945 wurden der Sarg von Hindenburg und der
    seiner Frau bei Anrücken der Roten Armee von der Wehrmacht aus dem
    Tannenberg-Denkmal entfernt.Die Särge wurden mit dem Leichten Kreuzer
    Emden von Königsberg nach Pillau und von dort mit dem Passagierschiff
    Pretoria nach Stettin abtransportiert, um anschließend zusammen mit den
    Särgen der Preußenkönige Friedrich II. und Friedrich Wilhelm I. in ein
    thüringisches Salzbergwerk eingelagert zu werden.Hindenburg wurde mit
    seiner Frau nach Marburg an der Lahn in der Nordturmkapelle der
    Elisabethkirche endgültig beigesetzt.

    Vollständig abgetragen wurde das Ehrenmal in den Jahren 1952/53 durch polnische Pioniertruppen.



    Im Leben gibt es etwas Schlimmeres als keinen Erfolg zu haben: Das ist, nichts unternommen zu haben.